Schmidt-Haus
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Gertraud Naber – Tanz: „… für das Leben eine Sprache finden“

Sonderausstellung

 

29. September – 26. November 2017

 

In ihrer derzeitigen Schaffensperiode lässt sich die Künstlerin Gertraud Naber durch ihre Mitmenschen inspirieren, spürt deren Stimmungen, Zuständen und Eigenschaften nach. In der Sonderausstellung „Tanz: „… für das Leben eine Sprache finden“, die am 27. September im Schmidt-Haus eröffnet wird, präsentiert sie großformatige Interpretationen einer weiteren menschlichen Ausdrucksform: den Bewegungen im Allgemeinen, die des Tanzes im Besonderen.

 

In Amberg geboren verbrachte Gertraud Naber ihre Kindheit in Unteraich bei Nabburg. Nach der Schulzeit studierte sie Wirtschaftswissenschaften und Erdkunde und war im Anschluss mehrere Jahrzehnte als Lehrerin an der Realschule in Lohr am Main tätig. In dieser Zeit entschied sie sich bereits zu berufsbegleitenden Studien in verschiedenen Kunstrichtungen und lehrte daraufhin auch im Fach „Kunsterziehung“.

 

Ab 1990 ließ sie sich u.a. an der Kunstakademie Bad Reichenhall bei Oskar Koller, an der europäischen Kunstakademie in Trier bei Joe Allen und im Atelier Stephan Geisler in Bochum malerisch ausbilden. Seit 2014 arbeitet sie in ihrem eigenen Atelier und hat ihre Bilder bereits in mehreren Ausstellungen gezeigt.

 

An ihrem aktuellen Thema fasziniert Gertraud Naber die Mischung aus getanzter Sprache, Gesang und Musik, wie sie das moderne Tanztheater verkörpert, insbesondere die Choreografien von Pina Bausch, die die 2009 verstorbene künstlerische Leiterin des inzwischen nach ihr benannten Wuppertaler Tanztheaters weltberühmt machten. Aus Stücken wie „Le sacre du printemps“, „Fensterputzer“, „Iphigenie auf Tauris“ oder „Agua“ zieht Gertraud Naber die Anregungen für ihre ausdrucksstarken Bilder in Acryl und Mischtechnik, bringt die Farbe mal spontan gestisch, dann wieder ausgeglichen gleichmäßig auf die Malfläche, legt die Arbeiten mal vielschichtig oder auch skizzenhaft an.

 

Die Ausstellung „Gertraud Naber – Tanz: …‘für das Leben eine Sprache finden‘“ ist vom 29. September bis 26. November jeweils Freitag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Infos unter Telefon (09433) 20 46 39.

Museum im Schmidt-Haus Nabburg

Wieder „Kinder total verSCHMIDTzt“-

 

Workshops ab 8. Oktober 2017

 

Seit acht Jahren im musealen Vermittlungsprogramm erfreuen sich die „Kinder total verSCHMIDTzt“-Kurse nach wie vor großer Beliebtheit. An vier aufeinanderfolgenden Sonntagen können „kleine Künstler“ auch heuer wieder den Spuren des Künstler Karl Schmidt folgen und Kunst(-geschichte) anschaulich erleben.

 

Beginnend am 8. Oktober vermittelt die „Geschichte von den Farben“ spielerisch die  Zusammenhänge des Farbkreises. Die Kinder entwerfen eigene farbenfrohe Druckbilder auf der Basis selbstgebastelter Motivstempel. Am 15. Oktober folgt „Mosaik aus Papier und mehr“. Anhand der von Karl Schmidt favorisierten musivischen Kunst geht es mit den „Farbtupfer“ und „Fundstücke“-Mosaiken in die Welt des Impressionismus und Kubismus.

 

Der 22. Oktober steht ganz unter dem Motto des Expressionismus und seiner eigenwilligsten Ausprägung, des „Action Paintings“. Jede Farbe hat eine bestimmte Bedeutung und ist auch mit unterschiedlichen Gefühlen belegt. Praktisch umgesetzt bedeutet das, Farbe vom Pinsel auf den Malgrund tropfen lassen, mit Murmeln darüber zu rollen oder aus der Tube zu spritzen. Spannende Geschichten rund um die Bilderwelt der Schmidt-Haus-Fassade runden das Programm am 29. Oktober ab. In Anlehnung an die Kratzputz-Technik entstehen ganz „Carpe diem!“ im Atelier mehrschichtige Kratzbilder.

 

Die Kurse sind für Kinder von 5 bis 10 Jahren geeignet und dauern jeweils von 15 bis 17 Uhr. Sie sind auch einzeln buchbar. Die Kursgebühr beträgt 5,50 € pro Kind zzgl. 0,50 € Eintritt für Kinder ab 6 Jahren. Mitzubringen sind ein Malkittel oder ein altes T-Shirt. Infos und Anmeldungen unter Telefon (09433) 20 46 39 oder per e-mail: museen@nabburg.de.

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