Schmidt-Haus
Schmidt-Haus

Samstag, 11.05. 20.30 Uhr

Gabla - Blüml

„Tango aus Argentinien, Uruguay und der Oberpfalz.“

Das “Tango-Duo Gabla – Blüml” interpretiert eine Musikgattung, die fast jeder zu kennen meint. Doch Astor Piazzolla und der nicht mehr verwandte Standard-Tango Europäischer Tanzschulen außer Acht gelassen, ist das Genre vollkommen unbekannt.

Tango ist keine Weltmusik. Tango kommt nicht aus Finnland, Andalusien oder von der Reeperbahn, Tango ist Musik und Tanz vom Rio de la Plata, aus Argentinien und Uruguay und in diesem Fall auch ein wenig aus Pyrbaum in der Oberpfalz. Die Kombination eines urdeutschen Harmonika-Instrumentes mit italienischen Einwanderern in ehemaligen spanischen Kolonien ergibt eine der ganz großen Musiken der Welt.

Neben Originalkompositionen von Astor Piazzolla, Carlos Gardel, Anibal Troilo u.a. werden auch Stücke von Norbert Gabla sein.

 

Norbert Gabla - studierter Akkordeonist, spielt seit 1992 auf seinem speziell entwickelten Bandoneon, welches mittlerweile weltweit nachgefragt wird. Begleitet wird er seit 21 Jahren von dem großen Allrounder Andreas Blüml an der Gitarre.

Tango kann auch grooven, nicht nur das Herz zerreißen!

Freitag, 05. Juli 20.30 Uhr

Martina Eisenreich – Andreas Hinterseher

Gast Wolfgang Lohmeier

INTO THE DEEP

Zwei virtuose Ausnahmemusiker in einer intensiven musikalischen Begegnung, wie sie nur in diesem Trio entstehen kann: Gänsehaut-schöne Filmmusiken und wundersame Klanglandschaften der international erfolgreichen Kino-Komponistin treffen auf phantastisch feurige Reise-Erzählungen des weitgereisten Akkordeonisten der Erfolgsgruppe „Quadro Nuevo“. Dabei zaubert Soundkünstler Wolfgang Lohmeier als Gast bühnenfüllende Klangmalereien, die man gesehen und gehört haben muss.

 

Nebenden vielen eigenen Werken für die Leinwand entstehen ganz neue, ergreifende Interpretationen alter Filmmelodien wie Il Postino, Papa can you hear me aus “Yentl“ oder "Du gehst durch all meine Träume" aus dem alten deutschen Kinofilm “Traummusik”. Auch Astor Piazzollas Klassiker Oblivion wurde einst im Film “Henry IV. The Mad King” eingesetzt, und Aram Khachaturians wunderschönes Adagio aus der Oper “Spartacus” ist spätestens mit der britischen Fernsehserie “Die Onedin-Linie” einem sehr breiten Publikum bekannt geworden.

 

Tauchen Sie ein in das intuitive musikalische Verständnis zwischen den Künstlern, das in einer puren Unmittelbarkeit des Gefühls direkt zu eindringlichen Bildern wird.

 

Bild: Yakup Zeyrek

Samstag/Sonntag 20./21. Juli

Musikfestival der Stadt Bühne Schmidt-Haus

Samstag, 27. Juli 20.30 Uhr

„Zwoa Achterl – bitte!“ – A bisserl was geht immer

Nach der erfolgreichen Premiere des neuen Programms von „Zwoa Achterl – bitte!“ im Turmtheater Regensburg präsentieren Roland Winkler und Rainer Kapalla unter dem Motto „A bisserl was geht immer!“ neue Geschichten und Lieder im wunderschönen Schmidt Haus in Nabburg.

„Es gibt Sachen, die wenn man nicht selbst erlebt hat, die tät man gar nicht glauben, Spatzl!“ hat uns der Monaco Franze mit seinem unnachahmlich charmanten Blick mit auf den Weg durchs Leben gegeben. Die Zwoa Achterl laden Sie ein auf eine Reise. Entdecken Sie den Stenz in Ihnen  oder lernen Sie die emotionale Gefühlswelt des Stenz näher kennen.

 

 Warum ist des immer des gleiche Gschiß mit der Elli? Gibt es nun die italienischen Angelegenheiten oder nicht? Wo warst Du die letzten drei Tage, Spatzl? Die kultverdächtigen Antworten aus dem Drehbuch kennt man mehr oder weniger – die Antworten aus dem richtigen Leben finden wir an diesem Abend heraus – auch mehr oder weniger, vielleicht sogar haargenau. Und wer weiß, vielleicht haben wir an diesem Abend das traumhafte Glück, eine rechte Sternstund erleben zu dürfen.

 

Mit lustigen, wahren und augenzwinkernden Gschichterln untermalt mit Songs von STS, Ambros, Fendrich, Cornelius und der Spider Murphy Gang sowie Eigenkompositionen werden die beiden Sie zum Lachen, zum Träumen und vielleicht zum Singen bringen. Sie erzählen nicht nur aus dem Stenz-Leben, es werden Ihre Emotionen und Erinnerungen geweckt. Gehen Sie mit all Ihrem Mut und vielleicht mit einem Achterl Wein in der Hand auf diese Reise – direkt in Ihr Gefühl, weil es bleibt dabei: a bisserl wos geht immer. Immer. Versprochen. Oder was meinst Du, Spatzl?

 

Bild: T. Obermeier

Freitag, 09. August 20.30 Uhr

Yellow Cab

Fünf Stimmen, zwei Gitarren, ein Bass, zwei Frauen und eine Idee - das ist das Akustik-Projekt Yellow Cab.

Die Bandmitglieder, die sich zum Teil aus ihrer gemeinsamen Studienzeit am Bruckner-Konservatorium in Linz kennen und sonst in Bands mit ganz unterschiedlicher musikalischer Ausrichtung aktiv sind, belohnen sich seit über 10 Jahren bei diesem Projekt mit ihrem ganz persönlichen Wunschkonzert selbst und damit auch ihr vollauf Publikum.“

 

Die niederbayerisch-oberpfälzische Gruppe mit Steffi Denk, Anne Schnell, Matthias Klimmer, Florian Kopp und Maximilian Maier spielt Klassiker der Pop- und Soulgeschichte der letzten 30 Jahre unplugged. Neben überraschenden Versionen von Michael-Jackson-Songs erlauben sich die Fünf auch mal lustvolle Ausflüge in schmalzigere Gefilde, etwa bei "Help me make it through the night" (Kris Kristofferson) oder Kurt Ostbahn’s „57 Engel". Die Palette reicht von Joe Cocker über Seal bis zu Sting, den Bangles, Supertramp und den Dixie Chicks.

Dass Yellow Cab selbst viel Spaß bei ihren Konzerten haben, ist offensichtlich. Lassen Sie sich von diesem Taxi abholen und steigen Sie zu!

 

Foto: Uli Zrenner-Wolkenstein

weitere Termine sind Samstag, 10. und Mittwoch, 14. August.

Die Reihenfolge Kino für alle Sinne und Gala zum 25. steht noch nicht fest!

Donnerstag, 15. August 10.00 Uhr

Maria Himmelfahrt

Schmidtsommernächte

Frühschoppen

Nordgau Monophones

Karlheinz Stark Guitar & Vocals

Chris Radlbeck Guitar & Vocals

Ernst Bräutigam Vocals & Squeezebox

Steve Karl Drums & Vocals

Beppo Brem Bass

Freitag, 20. September 20.30 Uhr

Marco Tschirpke

"Empirisch belegte Brötchen"
Gedichte & Lieder – in überwiegend komischer Manier

Ob Gedicht oder Klavierlied – der Komiker Marco Tschirpke weiß sich kurzzufassen. Gespickt mit Verweisen auf Kunst und Geschichte, bedeutet ein Abend mit dem Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises 2018 vor allem ein intellektuelles Vergnügen. Wie er das Heute mit dem Gestern und das Hohe mit dem Tiefen verquickt, das ist so unverschämt lustvoll und unterhaltsam, daß sein Publikum davon oft nicht genug bekommen kann. Wobei auch die Küchenlyrik nicht zu kurz kommt. Kostprobe gefällig? „FONDUE – das meint: An runden Tischen / Gemeinschaftlich im Trüben fischen.“

Dass Tschirpke zugleich als einer der gewieftesten Pianist seiner Branche gilt, verdankt er einer Spielfreude, die ihn oft zu halsbrecherischen Manövern verführt. Sein letzter Gedichtband „Frühling, Sommer, Herbst und Günther“ (2015) avancierte zum Spiegelbestseller.

 

„Ganz groß, der Herr Tschirpke, ganz groß!“
Horst Evers

Freitag/Samstag 27./28. September 20.30 Uhr

Sigi Zimmerschied

Heil - vom Koma zum Amok

Sigi Heil feiert seinen fünfundsechzigsten Geburtstag.
Allein.
Glückwunschkarten bleiben aus, das Telefon stumm, der Gabentisch leer.
Nur ein kleines Couvert liegt auf dem Tisch.
Noch ungeöffnet.
Und Sigi tut das, was er ein Leben lang gemacht hat.
Er zerquetscht eine Fliege und feiert sich selbst, spielt sich seine eigene Geburtstagsfeier vor.
Die fehlenden Gäste, die ausgefallenen Festredner.
Gratulanten treten auf.
Ein Geistlicher.
Ein Bundeswehrkamerad.
Seine Ex.
Alle lädiert.
Humpelnd.
Mit Augenklappe.
Arm in der Schlinge.
Die Lebenssumme ist ernüchternd.
Außer Nasenbeine brechen, Trommelfelle platzen lassen, Katzen vergiften und Singvögel schießen hat er in seinem Leben nichts wirklich gekonnt.
Gewalt!
Aber ist das nicht auch eine Gabe?
Ein Talent?
Er trinkt sich das Elend schön.
Im Vollrausch öffnet er feierlich das Couvert.
Es ist sein Rentenbescheid.
Die Büchse der Pandora.
Was dann folgt ist nichts Geringeres als das Ende der Welt.

Mittwoch, 23. Oktober 20.30 Uhr

HG Butzko

"echt jetzt"

Unglaublich, aber wahr, in einem sind sich Wissenschaften und Religionen einig: Der Mensch lebt nur im „Hier und Jetzt“. Und in einem sind sie sich außerdem auch noch einig: Hantiert der Mensch am Smartphone oder Tablet rum, ist er in dem Moment nicht im „Hier und Jetzt“, sondern im „Zewa“, also im „Wisch und Weg“.

 

Und wenn man bedenkt, wie viel Einfluss dieses digitale Paralleluniversum bereits auf unser Leben hat, und wie sehr unsere globale Infrastruktur inzwischen von Computerviren und Hackerangriffen bedroht wird, oder noch schlimmer: von Twittereinträgen von Till Schweiger, dann muss man feststellen: Die wirklich Mächtigen sitzen nicht auf den Regierungsbänken in den Parlamenten, oder an der Wall-Street, die wirklich Mächtigen sitzen im Silicon Valley.

 

Und genau dorthin hat HG Butzko diesmal seine investigativen Recherchefühler ausgestreckt, Hinter- und Abgründe beleuchtet, und Erschütterndes herausgefunden. Und zwar erschütternd für das Zwerchfell, aber auch für die grauen Zellen.

 

Denn wie immer bietet auch „echt jetzt“ getreu dem Motto: „logisch statt ideologisch“ eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit, mit der Butzko einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt hat, und dabei die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie „umme Ecke“ stattfinden.


Georg Schramm sagte mal zu Butzko: „Ich kann gehen, wenn Sie so bleiben.“ Seitdem fragt Butzko sich: Was muss ich also ändern, damit er wieder kommt?“ Bislang ist es ihm noch nicht gelungen. Vielleicht klappt es ja mit diesem Programm. Echt jetzt.

Samstag, 02. November 20.30 Uhr

Martin Großmann

"Best of Großmann"

Martin Großmann erhielt in diesem Jahr den Kabarettnobelpreis, den alternativen Kabarettoskar, die Plattlinger Zuckerrübe und die Danziger Ostseeschwalbe. In den letzten 22 Jahren schrieb Großmann 4286 Programme, was die unheimliche Schaffungskraft dieses Künstlers unter Beweis stellt. 6 Programme wurden dem Publikum präsentiert und vom selbigen weltweit begeistert gefeiert. „Best of Großmann“ zeigt noch mal die besten Szenen der vergangenen Jahre und präsentiert zugleich Satire, Unfug, Witze, Lügengeschichten und Skandalöses  aus den übrigen 4282 bis heute nichtveröffentlichten Werken. Als Kabarettfan kann und darf man nicht einfach aus der Welt scheiden, ohne Großmann gesehen zu haben. Großmann ist nicht nur witzig, sondern auch lustig; ein bilateraler Komiker, von denen die Menschheit nur wenige hervorgebracht hat.

Freitag, 15. November 20.30 Uhr

Severin Groebner

neues Programm - Titel demnächst

Severin Groebner steht seit 20 Jahren auf Kabarett-Bühnen herum. Manchmal sitzt er auch. Und liest. Dazwischen bearbeitet er seine Ukulele, die er „Trottelgitarre“ nennt, dass es echten Musikern die Tränen in die Augen treibt. Aber nicht vor Rührung.

Fünfzehn Programme hat er allein und mit anderen geschrieben, Theaterstücke verfasst und gespielt, war Ensemble Mitglied der Lach&Schießgesellschaft, ist Kolumnist in Radio und Zeitung, Buchautor, hat den Österreichischen und den Deutschen Kabarettpreis, den Salzburger Stier und und und… und dabei nicht eine einzige DVD am Markt!

Freitag, 22. November 20.30 Uhr

Thomas Schreckenberger

"Hirn für alle."

Oft hört man Sätze wie „Hätte ich nur mehr Geld!“ oder „Wäre ich nur schöner!“, aber kaum jemand wünscht sich „Ich wäre gern schlauer!“

 

Mein Haus! Mein Auto! Mein Boot! Das sind die Prioritäten unserer Zeit, aber wo bleibt der Traum vom Eigenhirn? Doch warum auch? Für viele Menschen ist das eigene Gehirn längst so überflüssig geworden wie das Grundgesetz für die CSU. Unser Denken haben wir outgesourct und lassen es von Fake News, von Populisten oder tausend Apps auf dem Smartphone erledigen.

 

Nicht nur unsere Autos, auch unsere Hirne scheinen über eine Abschaltautomatik zu verfügen. Und gibt es nicht genug ermutigende Beispiele aus Wirtschaft und Politik, die zeigen, dass überdurchschnittliche Intelligenz auf dem Weg an die Spitze eher hinderlich sein kann? Oder wie sonst lässt sich erklären, dass Insassen einer geschlossenen Abteilung im Vergleich zum amerikanischen Präsidenten erschreckend normal wirken?

 

Und auch im Land von Kant und Hegel fällt den meisten Menschen beim Begriff Aufklärung höchstens noch Dr. Sommer von der Bravo ein. Dabei wäre es höchste Zeit, eine neue Ära der Vernunft einzuläuten.

 

„Hirn für alle“ ist ein Rundumschlag durch Politik und Gesellschaft – ein Abend für jeden, der gern selber denkt oder es einfach mal wieder ausprobieren möchte. Aber Vorsicht: Denken ist wie Sex! Wenn man mal damit anfängt, möchte man es immer wieder tun. (Der Vorteil ist: Man kann es jederzeit und überall tun und muss davor niemanden zum Essen einladen.)

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