Schmidt-Haus
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Samstag, 23.02. 20.30 Uhr

Tilman Birr

„Alles Andere später!“

Alle sind sauer! Tilman Birr kämpft um Gelassenheit. Soll unser Lebensmotto wirklich lauten „Das find ich lustig“? Oder doch eher „Aus der Mitte entspringt ein Stuss“? Warum gibt es in der Buchhandlung ein eigenes Regal für „Humor“ aber keines für „Verbitterung“? Warum müssen sich Menschen zum Lachen eine Jahreszeit abstecken und dann eine Mütze aufsetzen? Haben die auch andere Mützen für andere Gelegenheiten (Gartenarbeit, Banktermin, Geschlechtsverkehr)? Oder anders gefragt: Kann ich mir dem Schlechten in der Welt bewusst sein, ohne dabei eine Laune zu haben wie Klaus Kinski?

 

Hass und Wut scheinen cool geworden zu sein. Im Fernsehen lässt man einander nicht mal mehr ausschreien. Debatten wirken nicht mehr wie ein Austausch von Argumenten sondern wie Schlammcatchen im Heim für schwer erziehbare Kinder. Was machen wir da? Jedenfalls erst mal nicht aufregen. Setzen Sie sich, trinken Sie etwas und schauen Sie sich dieses Programm bis zum Schluss an.

Alles andere später.

 

Samstag, 15.03. 20.30 Uhr

Philipp Weber

„Weber N°5: Ich liebe ihn!“

Wie heißt es so schön: Der Mensch kauft Dinge, die er nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die er nicht mag. Und da ist was dran. Viele Produkte ärgern mich schon, da habe ich noch nicht einmal bezahlt. Die Frage ist: Warum machen wir da mit?

 

Die Antwort ist ganz einfach: Marketing. Marketing vernebelt den Verstand des Menschen und regt seine wichtigsten Sinne an: den Blödsinn, den Wahnsinn und den Irrsinn. Und alle machen mit. Denn egal, ob Politiker oder Manager, ob AfD oder ADAC, ob Terrorist oder der eigene Lebenspartner, alle wollen uns ständig irgendetwas andrehen: eine Weltanschauung, eine Wahrheit, einen Lebensstil, eine Diät oder noch ein Kind. Dabei werden ziemlich miese Tricks ausgepackt, ohne dass wir es merken. Und die Frage ist natürlich: Wer schützt uns davor?

 

Ganz klar: Philipp Weber. Sein Kabarettprogramm „WEBER N°5: Ich liebe ihn!“ ist ein feuriger Schutzwall gegen jegliche Versuche der Manipulation. Eine heitere Gebrauchsanweisung für den freien Willen. Selbstverständlich wie immer webermäßig lustig. Frei nach Immanuel Kant: „Habe den Mut dich deines Zwerchfells zu bedienen!“

 

Uneingeschränkt empfehlenswert – auch ohne jedes Marketing. Süddeutsche Zeitung

Samstag, 23.03. 20.30 Uhr

Holger Paetz

„Fürchtet Euch!“

Fürchtet euch!“

Die Buß- und Fasten-Predigt

 

Alljährlich zieht es die Schaumschläger nach Niederbayern. Deggendorf, Dingolfing, Landshut, Oster- und Vilshofen heißen die heimgesuchten Siedlungen. Die geplagteste Gemarkung freilich: Passau, die Domstadt.

 

Ausgerechnet am Aschermittwoch, dem "Dies cinerum" frönen sie dort der Selbstsucht, Großsprecherei, Völlerei, und Missgunst. Ein gottloses Ritual der Todsünden! Solchen Elementen gehört heimgeleuchtet und standgepaukt. Glühende Asche soll regnen auf ihre schuppigen Häupter!

 

Mag der Zorn des Herrn ungewiss sein, der des Paetz ist es mitnichten!

Freitag, 05.04. 20.30 Uhr

Frank Smilgies

„Brettschneider erklärt alles.“

Gordon Brettsteiger, Professor im Ruhestand, führt trotz entbundener Hochschullehrpflichten weiterhin ein geistig bewegtes Leben. Neben seiner Beratertätigkeit für das Gesellschaftsmagazin "Frühpension" ist er gern gesehener Gast bei Vorträgen zu Themen wie "Die Zukunft der Fahrradklingel", in Polit-Talkshows und beim evangelischen Kirchentag. Dabei ist der Privat-Dozent auf seine typisch norddeutsche Art stets wissenschaftlich fundiert, auf der Höhe der Zeit und so entwaffnend originell, dass er selbst schon mal schmunzeln muss.
Frank Smilgies, Teil des aktuellen Lach&Schieß-Ensembles und eine Hälfte der Absurdisten "Ulan&Bator", sucht in seinem ersten Soloprogramm seine ganz persönliche Art von Kabarett und findet dabei den Mann fürs Leben-
Gordon Brettsteiger.

Samstag, 11.05. 20.30 Uhr

Gabla - Blüml

„Tango aus Argentinien, Uruguay und der Oberpfalz.“

Das “Tango-Duo Gabla – Blüml” interpretiert eine Musikgattung, die fast jeder zu kennen meint. Doch Astor Piazzolla und der nicht mehr verwandte Standard-Tango Europäischer Tanzschulen außer Acht gelassen, ist das Genre vollkommen unbekannt.

Tango ist keine Weltmusik. Tango kommt nicht aus Finnland, Andalusien oder von der Reeperbahn, Tango ist Musik und Tanz vom Rio de la Plata, aus Argentinien und Uruguay und in diesem Fall auch ein wenig aus Pyrbaum in der Oberpfalz. Die Kombination eines urdeutschen Harmonika-Instrumentes mit italienischen Einwanderern in ehemaligen spanischen Kolonien ergibt eine der ganz großen Musiken der Welt.

Neben Originalkompositionen von Astor Piazzolla, Carlos Gardel, Anibal Troilo u.a. werden auch Stücke von Norbert Gabla sein.

 

Norbert Gabla - studierter Akkordeonist, spielt seit 1992 auf seinem speziell entwickelten Bandoneon, welches mittlerweile weltweit nachgefragt wird. Begleitet wird er seit 21 Jahren von dem großen Allrounder Andreas Blüml an der Gitarre.

Tango kann auch grooven, nicht nur das Herz zerreißen!

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