Tickets für Karls Dienstagskino gibt es nur an der Abendkasse.

Beginn 19.30 Uhr

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FREITAG 13. NOVEMBER

20.00 UHR


ScheinEilig


COUCH


  • ScheinEilig

     Nach den zumeist ausverkauften Konzerten mit den Programmen „Lauf, Müller, Lauf!“ (2018-2021) und „Caramba“ (2022-2024) auf zahlreichen Kleinkunstbühnen im süddeutschen Raum, präsentieren ScheinEilig für 2026 ihr bisher umfassendstes, abendfüllendes Konzertprogramm „Couch“. 

    In Zeiten, in denen Menschen sich vermehrt der Bequemlichkeit des eigenen Wohnzimmers - vor allem aber der eigenen Couch - hinzugeben scheinen, anstatt (hin)auszugehen, drehen ScheinEilig den Spieß um. In „Couch“ bringen sie ihr eigenes Wohnzimmer mit auf die Kleinkunstbühnen des Landes und inszenieren und karikieren musikalisch Abende auf den geliebten Polsterinseln. 

    So werden in gewohnter ScheinEilig-Manier charismatisch und zugleich musikkabarettistisch scharf, intelligent Geschichten aus Sofalandschaften miteinander verwoben. Unter anderem befassen sie sich so mit medialen Aktivitäten, wie dem Videospielen oder dem Fernsehen mit seinen verschiedenen Facetten. Aber auch Geschichten und Erinnerungen aus Aufenthalten in anderen Kulturen werden auf der „Couch“ genauso verhandelt wie tiefsinnige und fast philosophische Gedanken zum Alltag. So hinterfragen ScheinEilig in „Toaster“ beispielsweise die Genialität eines brotwärmenden Alltagsgegenstandes. Auch Seitenhiebe auf die bayerische Kultur, wie in „Der Bartl und der Most“ dürfen auf der „Couch“ nicht fehlen. Am Ende stellt sich dann die alles entscheidende Frage: Lieber ausgehen und in überteuerten Clubs einer Medienstadt tanzen gehen oder sich doch dem Müßiggang des Kissenreichs hingeben? 

    Das neue abendfüllende, musikkabarettistische Konzertprogramm von ScheinEilig schafft es einmal mehr äußerst kreativ und virtuos musikalische Grenzen zu verschieben und die Möglichkeiten von traditioneller Volksmusik und Folk / Weltmusik auszuloten. Ohne Scheu vor geografischen oder inhaltlichen Grenzen entsteht ein Raum, der als musikalisches Wohnzimmer alle Zuhörenden in den Bann zieht und zum Nachdenken, Lachen und Mitmachen einlädt. ScheinEilig öffnet die Türe zu ihrem Wohnzimmer, auf ihre „Couch“.

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SAMSTAG  21. NOVEMBER

20.00 UHR


Maxi Pongratz


rum & num


  • Maxi Pongratz

     Mit Wort und Musik geht Maxi Pongratz auf seiner neuen Tour den großen Fragen an den Kragen: Wie wird man, wer man sein will? Wie viel Ordnung braucht das Leben und wie behält man den Sinn fürs Wesentliche? Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Vor allem nicht für einen Grenzgänger wie Maxi Pongratz, der viel rumkommt, gerne um Ecken denkt und über Tellerränder späht. Mit neugierigem Blick und offenen Ohren bewegt er sich zwischen Stadt und Land, Wirtshausmusik und Dada, Tradition und Rebellion, zwischen Witz und Melancholie, Poesie und Klang, Schüchternheit und Schalk.

    Foto Jana Margarete Schuler

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DONNERSTAG  26. NOVEMBER

20.00 UHR


HG Butzko


Das wolln wir doch mal sehn!


  • HG Butzko

    Die Karawane zieht weiter. Nur wohin, das ist die Frage. Dabei verwundert es schon sehr, wie plötzlich man sich abgehängt fühlen soll, nur weil inzwischen unklar ist, wer hier eigentlich schneller durchdreht: Die Welt oder die Menschheit?


    Essen bestellt man nicht mehr beim Kellner, sondern am Terminal. Partnerschaften werden nicht mehr geschlossen, sondern gewischt. Das Auto fährt den Fahrer, und nicht umgekehrt. Fake und Fakt schließen einen zwielichtigen Pakt. Und am Ende regieren Blödmänner und Blender in aller Herren Länder.


    Und wenn man grade das Alter erreicht hat, in dem man den Kindern Geschichten erzählen könnte, stellt man fest, dass die sich lieber mit ihren Handys unterhalten. Bis sie selber mal dieses Alter erreichen werden und dann bemerken, dass man eine App nicht essen kann.


    Doch HG. Butzko lässt sich weder auf’s Abstellgleis schieben noch mit Gnadenbrot abspeisen. Also kein Gedanke an Ruhestand oder Resignation, sondern raus aus den Echokammern und Filterblasen und rein in die pralle Wirklichkeit ohne Netz und doppelten Boden. „Das wolln wir doch mal sehn“ – das ist Kabarett, Satire, Klartext, mit menschlicher statt künstlicher Intelligenz.

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SAMSTAG  05. DEZEMBER

20.00 UHR


Philipp Weber


ABMARSCH!" Zum Gipfel der Frechheit“
 
VORPREMIERE


  • ABMARSCH! Zum Gipfel der Frechheit“

    Das Beste gleich zu Beginn: Am Ende der Bühnenshow von Philipp Weber steht zwar nicht der Weltfrieden, dafür sitzt dort ein Publikum, das wieder frei atmet. Und sich gut fühlt – sehr gut sogar. Wo hat man das heutzutage noch? Wo Schwarzmaler Angst säen, pflanzt dieser Kabarettist Zuversicht. Wenn Brandstifter grimmig Zorn entfachen, lässt er fröhlich Sanftmut regnen. Blasen Krawallmacher zur hetzenden Mobilisierung, stößt er ins heitere Horn der Versöhnung. 


    Als Tourgepäck dient dem Künstler der humoristische Leitgedanke: Wer ordentlich denken will, muss zunächst einmal lernen, vernünftig zu fühlen. So heißt es doch oft: „Hör’ auf dein Bauchgefühl!“ Tun Sie das bloß nicht. Ihr Bauch hat keine Gefühle – angesichts des politischen Weltgeschehens höchstens eine schmerzhafte Gastritis. Wenn Ihre Eingeweide Ihnen empfehlen: „Am Wahlsonntag gehört deine Stimme den Extremisten!“, haben Sie wahrscheinlich nur Blähungen. Lassen Sie den Druck ab! Dann hat die Demokratie Sie zurück.


    Philipp Weber bringt endlich die helle Freude ins Dunkel deutscher Gefühlswelten. Also, ab ins Kabarett – das fetzt!

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Tickets für Karls Dienstagskino gibt es nur an der Abendkasse.

Beginn 19.30 Uhr